Montag, 26. September 2016

Betriebliches Vorschlagswesen bei Hugendubel

Vor kurzem hat der Gesamtbetriebsrat zum Thema "Betriebliches Vorschlagswesen" eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen.

Um was geht es dabei genau?

Es geht um Verbesserungsvorschläge, die unsere Kolleginnen und Kollegen einreichen können. Das Vorgehen dazu wird in der neuen Gesamtbetriebsvereinbarung geregelt.

Vorschläge können sein:

  • Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Hugendubel
  • Verbesserung von Servicequalität
  • Verbesserung von Kundendienstleistungen
  • Kostensenkungen
  • Verringerungen von Fehlern usw.

Montag, 19. September 2016

E-1, E-2, E-3 oder E-4 ?


Wie Hugendubel seine Beschäftigten klassifiziert





Bei Hugendubel gibt es neuerdings Nummern:  E-1, E-2, E-3 oder E-4. Außerdem gibt es nicht nur E-Nummern, sondern auch S-Nummern: S-1, S-2, S-3 und S-4. Nein, hier handelt es sich nicht um gefährliche Pflanzengiftmittel oder verbotene Lebensmittelzusatzstoffe. Es bezeichnet vier Grundtypen an Beschäftigten. In der Schulung für FilialleiterInnen "Aktives Verkaufen II - im Team mit Begeisterung und Leichtigkeit zu mehr Umsatz" taucht dieses Klassifikationssystem als Handreichung für die Bewertung des Aktiv Verkaufens der Beschäftigten auf. In schönstem BWL-Neusprech ist da auch vom Mitarbeiterportfolio die Rede.



Was verbirgt sich nun genau hinter den Nummern ?

Freitag, 16. September 2016

Montag, 12. September 2016

Faustischer Pakt?

 Mit Herzblut unterzeichnen


Der Blog-Redaktion wurde ein "Commitment" zugespielt, welches die KollegInnen in der Filiale Frankfurt unterzeichnen sollen, um das Thema "Aktives Verkaufen" noch mehr zu verinnerlichen.
Ob es sich nun um einen Teufelspakt handelt wie in Faust und man damit seine Seele verkauft, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Hier das von der dortigen Filialleitung angedachte Papier:

  1. Wir begrüssen unsere Kunden persönlich, freundlich mit Ansprache und/oder Zunicken und Lächeln
  2. Wir nutzen die Kaufkraft der Region und empfehlen gerne unseren Kunden hochpreisige und anspruchsvolle Ware, Zusatzartikel aus dem Sortiment und gerne unterstützen wir den Hang zum "Zweitbuch"
  3. Wir forcieren in unseren Beratungsgesprächen den Verkaufsabschluss

Freitag, 9. September 2016

7500 Kommentare



Wie erfolgreich ein soziales Medium ist, zeigt sich nicht nur an der Anzahl seiner Seitenaufrufe,
sondern auch an den Kommentaren der Leserinnen und Leser. Denn das Schreiben eines Kommentars geht noch einen Schritt weiter als das bloße Lesen eines Artikels, es ist Re-Aktion. Für eine interaktive Kommunikationsplattform wie diesen Infoblog ist es das direkte Feedback seiner LeserInnen und ein quantitativer wie qualitativer Indikator, ob der Blog Wirkung zeigt.

Vor zwei Wochen erschien hier der 7500 Kommentar. Das ist bei nunmehr über tausend Artikeln ein gewaltiges Feedback. Denn es zeigt, daß nach sechs Jahren immer noch ein großes Interesse an den hier gesetzten Themen existiert - vor allem, wenn man bedenkt, daß jeder Artikel von gewerkschaftlich aktiven Kolleginnen und Kollegen in ihrer Freizeit geschrieben oder recherchiert wird.

Mittwoch, 7. September 2016

World Wide Infoblog

In welchen Ländern liest man unseren Infoblog?

Hier die Seitenaufrufe der letzten sechs Jahre aus einzelnen Ländern
 gelistet nach Häufigkeit:



88,3 %    Deutschland
3,8 %    USA
1,9%     Russland
1,4%     Frankreich
1,2%     Südkorea
0,9%   Irland
0,6%   Ukraine
0,5%   Schweiz
0,4%   Großbritannien
0,3%   Österreich
0,7%   Sonstige




Die Infoblog-Redaktion grüßt weltweit unsere  Leserinnen und Leser!




















Montag, 5. September 2016

6 Jahre Infoblog



Zuerst ignorieren sie dich,
dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich
und dann gewinnst Du.

(Mahatma Gandhi)


Die Infoblog-Redaktion bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern!


Freitag, 2. September 2016

Unsere Alternative heisst Solidarität

Demo in Berlin gegen Rassismus




Am 3. September, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, will die Initiative Aufstehen gegen Rassismus mit einem Konzert und einer Demonstration in Berlin ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen und die Stimmung in der Stadt mit prägen.


Gerade die Wahlen in Berlin haben eine Signalwirkung für die weitere Entwicklung der AfD, aber auch den Widerstand dagegen. Deshalb mobilisieren wir bundesweit zu der Demonstration und dem Konzert.
Startpunkt der Demonstration ist um 14 Uhr am Adenauerplatz. Das Konzert beginnt ab 17 Uhr am Lützowplatz.


Darüber hinaus wird es an dem Wochenende weitere Aktionen gegen die AfD geben, die das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus  organisiert, bzw. an denen es sich beteiligt.
Die Initiative Aufstehen gegen Rassismus  lädt alle Organisationen, Parteien und Verbände dazu ein, den Aufruf zur Demonstration zu unterzeichnen. Dafür schickt bitte eine Mail an 3.september@aufstehen-gegen-rassismus.de


AUFRUF

Am 3. September 2016 in Berlin:Aufstehen gegen Rassismus! Deine Stimme gegen die AfD!

Mittwoch, 31. August 2016

ver.di bringt's!

10 gute Gründe, Mitglied zu werden




1  Weil faire Arbeitsbedingungen nur fair sind. ver.di handelt für ihre Mitglieder gute Arbeitsbedingungen aus.

2  Weil auch im Streikfall die Kasse stimmt. ver.di zahlt ihren Mitgliedern Streikgeld, um Einkommenseinbußen aufzufangen.
3  Weil Gekündigte kämpfen können Die ver.di-Arbeitsrechtsexperten beraten Mitglieder im Kündigungsfall. Zudem werden ver.di-Mitglieder deutlich seltener gekündigt als Nichtmitglieder.

Montag, 29. August 2016

Keine Alternative für Beschäftigte

Warum die AfD eine arbeitnehmerfeindliche Politik betreibt
 





1. Die AfD will den Mindestlohn abschaffen

Die AfD ist gegen den gesetzlichen Mindestlohn und nennt ihn ein „Jobkiller-Gesetz“. So steht es in ihrem Europawahlprogramm. Fakt ist: Der gesetzliche Mindestlohn nutzt Millionen Beschäftigten. Vor allem in den klassischen Niedriglohnbranchen sind dadurch die Verdienste kräftig gestiegen. Im dritten Quartal 2015 sind die Bruttostundenlöhne von Voll- und Teilzeitbeschäftigten in Westdeutschland um 1,7 Prozent gestiegen, in Ostdeutschland um 3,6 Prozent. Die stärksten Zuwächse erzielten ungelernte ostdeutsche Frauen mit 8,5 Prozent, bei Männern der gleichen Gruppe gab es ein Lohnplus von acht Prozent. Auch Jobs hat der Mindestlohn nicht gekillt. Ein Großteil der sogenannten Minijobs wurde stattdessen in sozial versicherte Beschäftigung umgewandelt. Jetzt kommt es darauf an, den Mindestlohn ab 2017 kräftig zu erhöhen.

Update: Auch wenn die AfD jetzt unter dem Eindruck der Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen-Anhalt, bei denen sie sehr viele Stimmen von sozial Deklassierten bekommen hat, dies in ihrem Bundesprogramm kosmetisch korrigiert hat, so steht es doch im AfD-Landesprogramm von Berlin nach wie vor drin. Die dortige Landesvorsitzende von Storch konnte letzte Woche in der ZDF-Sendung Donnerstalk diesen Widerspruch selbst auf mehrmaliges Nachfragen der Moderatorin nicht auflösen.

Freitag, 19. August 2016

Lob der Dialektik



 
Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt.
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden.
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt beginne ich erst.

Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt:
Was wir wollen, geht niemals.

Mittwoch, 17. August 2016

Solidarisch und internationalistisch

Deutsche Gewerkschafter-Delegation zu Besuch in Peru und Kolumbien


DSC06807.JPG
Gewerkschafterdelegation von ver.di und GEW vor einem Cencosud-Supermarkt (Foto: Claudia Schröppel / junge Welt)


Cencosud ist einer der größten Handelskonzerne in Lateinamerika. Seine Profite erzielt das dem deutschstämmigen Chilenen Horst Paulmann gehörende Firmenimperium auf dem Rücken seiner Beschäftigten:

12-Stunden-Schichten waren keine Seltenheit, Lohnerhöhungen gab es jahrelang nur für Manager und Abteilungsleiter. Um sich gegen diese Ausbeutung zu wehren, gründeten die Beschäftigten eine Betriebsgewerkschaft und konnten erste Erfolge erzielen. Doch der Konzern holte über seine Verbindungen in die Politik zum Gegenschlag aus:

Montag, 15. August 2016

WIR



Otto Griebel, Die Internationale (1929)



  Wir sind Müllmänner, Altenpfleger, Schweißer und Monteure

wir sind Animateure, Heizer und Friseure

sind Putzhilfen, Kassenkräfte, Fräser, Mechatroniker

Fernmeldetechniker, Bäcker oder Komiker

sind Call Center Agents oder Sozialarbeiter

Akkordfließbandopfer, Dreher oder Bademeister

Kellner, Lokführer, Flugbegeleiter, Krankenpfleger

Bankangestellte und gezwungenermaßen Anzugträger

Metzger oder Rausschmeißer in Clubs

Freitag, 12. August 2016

Gender und Psyche

Sind Frauen stärker von psychischen Störungen betroffen?



Gender und psychische Probleme: Bei vielen Krankheitsbildern gibt es ausgeprägte geschlechtsabhängige Unterschiede. So zeigt der DAK-Psychoreport, dass die Betroffenenquote bei psychischen Erkrankungen stark auseinanderdriftet: Frauen sind mit knapp sechs Prozent fast doppelt so oft mit psychischen Leiden krankgeschrieben wie Männer (3,3 Prozent). Auch epidemiologische Studien verdeutlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Warum die Unterschiede so groß sind und welchen Einfluss eine geschlechtsspezifische Wahrnehmung und Präsentation von Beschwerden auf das Krankheitsgeschehen hat, ist ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Anne Maria Möller-Leimkühler. Sie ist leitende Diplom-Sozialwissenschaftlerin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Gender und psychische Probleme: Warum haben Frauen wesentlich mehr Fehltage wegen psychischer Störungen als Männer?